China überholt die USA als weltgrößte Wirtschaftsmacht

China überholt die USA als größte Wirtschaftsmacht

Bild: Financial Times
Die Überschrift sagt schon alles.

China hat die amerikanische Produktion überholt und ist nun ganz offiziell die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Die chinesische Wirtschaftsleistung liegt bei 17,61 Billionen Dollar, die der USA bei 17,4.

Somit wurden die USA erstmals seit dem frühen 20. Jahrhundert als weltgrößte Wirtschaftsmacht abgelöst.

Das „Gleichgewicht“ der Mächte verschiebt sich unaufhaltbar Richtung Osten.

Ich werde mir eine detaillierte Wertung der Ereignisse ersparen, aber soviel sei gesagt: Ob die Chinesische Macht eine bessere Weltpolizei ist, als es die Amerikanische bisher war, wage ich zu bezweifeln. Abgesehen davon, dass hinter diesen Mächten wiederum andere Mächte stehen, welche diese Ereignisse über Dekaden hinweg geplant haben. (Siehe mein Artikel über Zbigniev Brzezinski)

Die Welt ist nun mal kein lustiges Taschenbuch.

Woodrow Wilson 1919 über die Schaffung der Federal Reserve

Woodrow Wilson

„Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und des Mehrheitsbeschlusses, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist.“

Zbigniew Brzezinski, seine Weltsicht 1997 und die globale Situation heute – TOP AKTUELL!

Sicherheitskonferenz am 01.02.2014 in München. Foto: Tobias Kleinschmidt

Ein Gedankengang, von den Jugoslawien-Kriegen über 9/11 bis zu den letzten Geschehnissen in Nahost unter Berücksichtigung von Brzezinskis „The Grand Chessboard“

Foto: Tobias Kleinschmidt

Mit Zbigniew Brzezinski betrat neben Henry Kissinger ein echtes Schwergewicht unter den Globalstrategen die Weltbühne.

Als Quasi-Ziehsohn von David Rockefeller, Berater von US-Präsident Lyndon B. Johnson 1966 – 68, Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter 1977 – 81 und als führender außenpolitischer Berater von Barack Obama ist es ratsam, seine Sicht der Dinge, seine Äußerungen und seine Handlungen genauer zu betrachten.

Erst recht wenn man bedenkt, dass er sich als bekennender Russland-Hasser dafür gebrüstet hat, die Sowjets im damaligen Afghanistan-Krieg in die Pfanne gehauen zu haben.

Des Weiteren ist es wohl ein offenes Geheimnis, dass Präsidenten eher aus dem Wissen ihrer Berater schöpfen als aus ihrem eigenen Gedankengut.

Ich gehe davon aus, dass es den meisten Menschen, die diesen Artikel lesen, sowieso klar ist, welches abgekartete Spielchen hier gespielt wird. Die visuelle Darstellung dieses „Spielchens“ zeigt letztendlich auf, mit welchem Nachdruck die westlichen Mächte um die Vorherrschaft in Eurasien und Afrika kämpfen und mit welcher Geschwindigkeit sich dieses Imperium ausbreitet.

Die erste Karte aus Brzezinskis Buch sollte dies verdeutlichen und macht klar, wo die Reise vorerst hingeht.
Vor allem wegen dem aktuellen Ukraine-Konflikt sollte einigen ein erstes Lichtlein aufgehen:

Loss of ideological Control and imperial Retrenchment

Loss of ideological Control and imperial Retrenchment

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