Speisesalz – Das weiße Gift

Speisesalz - Das weisse Gift

Der Focus schreibt:
„Kochsalz ist industriell gefertigtes und raffiniertes billiges Salz, da hier, von den ganzen natürlichen Stoffen, die Rohsalz enthalten, nur noch Natriumchlorid übrig bleiben. Es ist schädlich für den Körper. Es wird von diesem als aggressives Zellgift identifiziert und kann für verschiedene Gesundheitsstörungen, wie Cellulite, Rheuma oder Nieren-, Gallensteine verantwortlich sein.“

http://www.focus.de/wissen/videos/die-wahrheit-ueber-salz-7-fakten-ueber-salz-die-sie-noch-nicht-wussten_id_3798636.html

Ja, sie lesen richtig. Sie haben die letzten Jahrzehnte fast täglich pures Gift gefuttert.

Das als Tafelsalz, Speisesalz oder Kochsalz bezeichnete Natriumchlorid (NaCl) hat mit echtem Salz nichts mehr zu tun. Was früher als weißes Gold bezeichnet wurde ist heute weißes Gift. Echtes Salz besteht aus sehr viel mehr Elementen als nur aus Natrium und Chlorid. Werfen wir einen Blick auf die Fakten.

Salz ist nicht gleich Salz
Salz kommt in der Natur nicht als reines Natriumchlorid vor, sondern als Verbindung von bis zu 84 Elementen, welche im fast identischen Maßstab in unserem Körper vorkommen. Achten Sie mal auf den Geschmack von naturbelassenem Salz gegenüber gewöhnlichem Tafelsalz. Diese von der Speisesalzindustrie als „Verunreinigungen“ bezeichneten Mineralien geben dem Meersalz oder Steinsalz einen viel angenehmeren, abgerundeten Geschmack. Das fälschlicherweise als Speisesalz bezeichnete Gift aus dem Supermarkt ist kein natürliches, ganzheitliches Lebensmittel mehr, da auf Chlor und Natrium reduziert. Sie würden wohl kaum auf die Idee kommen, einen Apfel durch chemische Prozesse auf Kohlenhydrate und Vitamin C zu reduzieren, um ihn zu essen.

Für industrielle Zwecke wird Salz mit diversen chemischen Verfahren auf die beiden genannten Elemente reduziert. Diese Reinheit ist für die Industrie auch notwendig, für uns Menschen jedoch giftig. Ca. 95 Prozent dieses Industriesalzes werden auch für die Industrie verwendet, die restlichen 5 Prozent nennt man statt Industriesalz dann einfach Tafelsalz oder Speisesalz. Anschließend landet diese Delikatesse auf unseren Esstellern. Und jetzt geht‘s erst richtig los.

Der übermäßige Salzkonsum
Unser Körper benötigt nur ca. 0,5 Gramm Salz täglich. Besser gesagt: Natrium. Wir nehmen jedoch zwischen 10 und 20 Gramm täglich auf. In einer einzigen Tiefkühlpizza ist so viel Salz enthalten, dass ein Mensch davon mehrere Wochen leben könnte. Naja, nicht ganz richtig. Eine Tiefkühlpizza hat genug Speisesalz, um uns für mehrere Wochen zu vergiften.
Um den Salzgehalt von Essen im Supermarkt bestimmen zu können schauen Sie einfach auf die Rückseite der Verpackung. Dort finden Sie, sofern das Produkt Salz enthält, meistens eine Tabelle, welche die enthaltene Menge an Fett, Kohlenhydraten, Eiweiß und Natrium angibt. Den Natriumgehalt multiplizieren Sie mit 2,54 und schon haben Sie die enthaltene Saltmenge in Gramm. Sie werden stauen, wie viel Salz man uns unterjubelt.

Für unseren Körper ist Natriumchlorid ein Zellgift, welches durch Wasser gelöst und isoliert werden muss. Hierfür kann der Körper nur unser kostbares Zellwasser nehmen. Die meisten Menschen trinken ohnehin zu wenig. Das, in Kombination mit zu viel Salz, führt dazu, dass der Körper nicht mehr über genügend Wasser verfügt um das Salz zu lösen, weshalb es sich ablagert und zu Problemen wie Nierensteinen oder Arthritis führt. Die unteren Hautschichten dehydrieren, was sich schon früh durch Faltenbildung bemerkbar macht.

Da man Nahrungsmittel mit echtem Salz nur in Biomärkten kaufen kann und die meisten Menschen von klein an mit dem giftigen Natriumchlorid aufwachsen leidet ein großer Teil der Bevölkerung unter Salzarmut bei gleichzeitiger Natriumchloridvergiftung, welche sich durch eben diese Symptome wie z.B. Nierensteine, Wasserablagerungen, Bluthochdruck und Arthritis äußert.

Als wäre es nicht schlimm genug, dass das natürliche Salz durch tausende chemische Verfahren seiner natürlichen Ganzheit beraubt und uns dann zum Fraß gegeben wird, mischen die Hersteller auch noch sogenannte Rieselhilfstoffe wie z.B. Aluminium oder Magnesiumcarbonat dazu, damit das Gift auch problemlos aus dem Salzstreuer fällt. Natürliches Salz würde durch die Luftfeuchtigkeit verklumpen und das ist unpraktisch und weniger schön. Unsere Gesundheit wird für Ästhetik und leichte Handhabung geopfert. Ich bin auf die überaus intelligente Idee gekommen und habe meinen Salzstreuer durch ein Schnapsglas ersetzt. Wo ein Wille ist da ist meist auch ein Weg.

Und jetzt kommt es noch dicker. Als wäre unser Salz nicht schon zu genüge vergewaltigt, wird meistens noch Jod und Fluor beigemischt. Das alles passiert unter dem Argument des „Jodmangels“. Es stimmt, dass unser Körper auch Jod und Fluor benötigt. Aber das sind sogenannte Spurenelemente, mit denen man sich heutzutage kinderleicht überdosieren kann. Zu früheren Zeiten, als Salz noch weißes Gold genannt wurde und Fisch mangels ausreichender Kühlung nur in Küstenregionen erhältlich war, herrschte gerade unter der Armen Bevölkerung ein Jodmangel. Mithilfe von natürlichem Salz oder anderen natürlichen Nahrungsmitteln können wir heute aber mehr als genug von diesen Spurenelementen aufnehmen.

Und jetzt?
Wie schaffen wir es nun um, von Chemiemüllfresser zum gesundheitsbewussten Natursalzkonsumenten zu werden? Die Antwort wird Sie nicht gerade erfreuen.

Steinsalz oder gar kein Salz
Als erstes schmeißen Sie ihr Tafelsalz weg. Angesichts der Tatsache, dass wir sowieso nur ein halbes Gramm Salz pro Tag benötigen, lohnt es sich, die unglaublich hohen Kosten von 2- 5 Euro pro Kilogramm auf sich zu nehmen und in Steinsalz oder auch Himalayakristallsalz zu investieren.

Es ist natürlich auch ohne Probleme möglich, Natrium sowie sämtliche andere Mineralien über Rohkost aufzunehmen. Ja, ganz richtig! Sie müssen Ihr Essen keinesfalls mit Salz nachwürzen. Das ist nur bei den geschmacklosen Fertiggerichten und den ebenfalls geschmacklosen und in industriellem Maßstab auf Substrat gezüchteten pflanzlichen Gewächsen notwendig. Jedoch sind Ihre Geschmackszellen wahrscheinlich genauso wie die meinigen an ca. ein Gramm Salz pro Teller gewöhnt, weshalb die Umstellung sehr „ungewöhnlich“ schmeckt.

Kein Essen aus Supermärkten
Da fast jedes Essen aus dem gewöhnlichen Supermarkt, welches gesalzen wurde, mit giftigem, oft mit Jod, Fluor oder Aluminium angereichertem Natriumchlorid aufgepeppt wurde, bleibt uns nichts anderes übrig, als die Finger von Fertigprodukten zu lassen. Eine Erkenntnis, die ganz übel auf den Magen schlägt und erst mal verdaut werden muss.

Im Biomarkt bekommt man meistens Fertigprodukte, welche statt Tafelsalz wenigstens Meersalz enthalten. Die traurige Schlussfolgerung lautet, dass man einfach nicht mehr im Supermarkt einkaufen gehen sollte. Immer mehr Menschen begreifen das und handeln dementsprechend, stellen ihr Essen selber her oder kaufen von Biomärkten und Bauern aus der Umgebung, aber die meisten Menschen sind schlicht und einfach zu bequem, um auf den Aldimarkt um die Ecke zu verzichten. Hierbei spielt natürlich die fehlende Zeit durch Familie und Beruf eine Rolle. Wir im Westen haben es echt sehr schwer…

Seinen sie vorsichtig mit Meersalz. Dieses ist oft mit Schadstoffen verunreinigt, welche durch die globale Umweltverschmutzung im Meer rumschwimmen. Als gesunde Alternative können sie zu Steinsalz greifen.

Wie Sie sehen, wird es uns nicht gerade leicht gemacht, gesund zu leben. Allein die Tatsache, dass Ihre Freunde und Arbeitskollegen Sie wie einen Schwerbehinderten behandeln, wenn Sie Themen wie diese ansprechen, lässt viele Menschen davor zurückschrecken, gewisse Informationen des dritten Jahrtausends im privaten Umfeld zu publizieren.

Ich hoffe sie schrecken dennoch nicht davor zurück, ihre Meinung kund zu tun. Auf Freifrei werden demnächst Sticker, Flyer, Plakate und weitere Printprodukte veröffentlicht, die Ihnen die Aufklärungsarbeit im Bekanntenkreis vereinfachen sollen. Sie kennen wahrscheinlich den Begriff „kritische Masse“. Zur Bildung dieser kritischen Masse können nur wir selber beitragen.

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