Overunity in Marokko ist eine Falschmeldung

Falschmeldung

Die Überschrift sagt schon alles.

Während ich in der letzten Zeit nur wenige Stunden für die Ausarbeitung der Fortschritte in Bezug auf den QEG hatte, stellte sich heraus, dass meine Meldung der sogenannten Overunity in Marokko falsch war.

Hier eine Email von einem unserer Berliner Mitstreiter, die mich erreichte und die sich auf die Frage bezieht, ob die Berliner QEG-Gemeinschaft dazu bereit ist, dem NEXUS-Magazin ein Interview zu geben.

– Zitat Anfang –

Hallo Mitstreiter,ich stimme ******** voll und ganz zu.
Bis jetzt wurde viel geredet, gebastelt und rumprobiert, bisher ohne Erfolg.
Das ist an sich ja auch erstmal nicht weiter schlimm, nur ist es leider so, dass nicht mal Herr Robitaille zu wissen scheint, was er da eigentlich tut.
Das wurde zuletzt durch die falsche Behauptung von ihm untermauert, als er aufgrund einer völlig falschen Leistungsmessung veröffentlichte, er habe OU (Overunity) erreicht.

Entweder der Mann hat absolut keine Ahnung von Elektrotechnik oder er versucht tatsächlich die Community arglistig zu täuschen, um weiter seine überteuerten Skype-Sprechstunden (300 $/h) verkaufen zu können.
In meiner grenzenlosen Naivität unterstelle ich ihm einfach mal ersteres…

Ich will hier niemanden entmotivieren, an der Sache dran zu bleiben, aber ein bisschen Realismus würde uns und der Community nicht schaden, denke ich
Das beginnt schon damit, dass man sich theoretisch erstmal klar machen sollte, wie das Ding eigentlich funktionieren soll.
Mir persönlich ist das nämlich absolut nicht klar.
Es gab da zwar ein paar Verweise auf Foreneinträge von irgendwelchen Leuten. Meiner Meinung nach sind diese jedoch völlig unzureichend und unverständlich.
Vielleicht bin ich aber auch nicht schlau genug, um sie zu verstehen, was durchaus der Fall sein kann!
Wer meint es mir erklären zu können, möge sich melden.
Als Elektrotechnik Ingenieur habe ich jedoch so gut wie alles, was z.B. Herr Turtur veröffentlich hat, verstanden und nachvollziehen können, da alles von ihm Publizierte auf den Maxwellschen Gleichungen basiert.
Ich habe vor allem mit seinem elektrostatischen Aufbau viel experimentiert.
Doch auch Herr Turtur wurde von vielen Leuten kritisiert und es wurden ihm Fehler unterstellt.
In meinen Experimenten bin ich ebenfalls auf einige merkwürdige Phänomene gestoßen, die nicht zur Theorie gepasst haben und die mich das ganze haben einstellen lassen.
Aber immerhin gab es dort eine schlüssige Theorie und die fehlt mir beim QEG komplett!

Dann gibt es noch die ganzen Esoteriker in der Szene (ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen), was ich persönlich als sehr störend empfinde
Da gibt es dann Leute, die behaupten, man müsse nur mit einem neuen Bewusstsein an die Sache herangehen und ganz doll daran glauben.
Außerdem muss man alles über die bisherige Schulphysik vergessen und am besten ganz von vorne anfangen.
Ganz ehrlich?

Solche Aussagen sind höchst unwissenschaftlich und für mich absolut wertlos und unbrauchbar, denn jede These der Schulphysik ist (im Gegensatz zur Esoterik) falsifizierbar und somit wissenschaftlich.
Der Herr Turtur hat überhaupt keine neuen Denkansätze gebraucht, um seine Theorie zu entwickeln. Es ist alles reine Schulphysik.
Ob das nun stimmt, was er zusammengetragen hat, sei mal dahin gestellt, jedoch verbirgt sich dahinter kein Paradigmenwechsel, im Gegenteil.
In den Foren zum QEG tummeln sich wirklich eine Menge inkompetenter Leute, die, wenn auch wahrscheinlich ohne böse Absichten, dem Ansehen und Vorankommen der Community mit ihren Beiträgen schaden.
Natürlich gibt es auch viele kompetente Leute, die dort schreiben und das ganze wirklich ernsthaft behandeln, aber bei fast jeder Diskussion auf wissenschaftlichem Niveau kommen esoterische „Störer“ hinzu und ziehen das ganze auf eine unwissenschaftliche Ebene.
Das ist sehr schade und bringt uns meiner Meinung nach nicht weiter. So weit KANN die Schulphysik gar nicht von der Realität entfernt sein, sonst gäbe es heute keine Flugzeuge, Smartphones oder Satelliten.
Sie ist sicherlich noch lange nicht vollständig, aber soweit sie existiert ist sie im Rahmen ihrer Definition empirisch belegbar.
Genauso wie Herr Einstein den Herrn Newton nicht widerlegt hat, genauso wenig wird ein QEG Herrn Maxwell widerlegen. Das bedeutet natürlich nicht, dass, wie bei Einstein und Newton, unter anderen Rahmenbedingungen oder in anderen Größenordnungen neue, bisher unbekannte Effekte auftreten können — wie in Turturs Theorie der Fall — die dann zur Nutzbarkeit der Nullpunktenergie führen können.
So viel dazu.
Warum schreibe ich das alles?
Ich persönlich wüsste eben nicht, was man in so einem Interview (mit dem NEXUS-Magazin; Anmerkung der Redaktion) auf entsprechende Fragen antworten sollte.
Das beudeutet natürlich nicht, dass es hier vielleicht jemanden gibt, der das weiß oder der Lust darauf hat.
Nur sollte man wirklich erstmal überlegen, ob man denn überhaupt etwas wissenschaftliches zu dem Thema sagen kann, sofern dieser Anspruch besteht. Alles andere wäre meiner Meinung nach jedoch der Sache nicht würdig und würde das Thema nur ins Lächerliche ziehen (wie z.B. Esoteriker es tun).
Was mir also fehlt ist entweder:a) eine physikalisch schlüssige Theorie, wie sie z.B. Herr Turtur gelifert hat, mit der der QEG erklärt werden kann
oder
b) ein funktionierender QEG (wenigstens ein Selbstläufer), von dessen Funktion man sich zweifelsfrei überzeugen kann.
Zu b): Ein Youtube-Video reicht dafür nicht aus… 😉 Es muss möglich sein mit eigenen Messgeräten sowohl das Gerät, als auch die Umgebung untersuchen zu können, wenn schon keine schlüssige Theorie erklärt, warum sich das Ding selbst antreiben sollte.
Einer der beiden Punkte ist einfach notwendig, wobei Punkt a) eigentlich der erste logische Schritt wäre, bevor man auf die Idee kommt irgendwas zu basteln. Das so viel gebastelt wird, liegt ja eigentlich nur an diesem ominösem Teslapatent, indem NIRGENDWO von Overunity die Rede ist (oder hab ich das überlesen?).
Ich wüsste überhaupt nicht, was ich in einem Interview auf Fragen diesbezüglich antworten sollte. Man will sich doch nicht lächerlich machen..?
Also bitte nicht falsch verstehen. Will hier niemanden auf den Schlips treten und auch ungern die Euphorie und Motivation bremsen.
Ich plädiere lediglich dafür sämtliche Resourcen sinnvoll einzusetzen und nicht wild drauf los zu basteln oder Interviews zu geben, ohne zu wissen, was hier überhaupt abgeht.
Das würde uns am Ende schlimmstenfalls schaden und nur unnötig enttäuschen. Es fehlt sowohl an Grundlagen (Punkt a) als auch an Ergebnissen (Punkt b).
Wenigstens eins von beiden wäre wünschenswert und für mich notwendig, bevor ich neue Ressourcen für dieses Projekt aufwende.
Und außer dem, was bisher in Sachen QEG rund um den Globus alles so passiert ist, wüsste ich auch nicht, worüber man interviewen soll. Um Festzustellen, was alles passiert ist, ist eigentlich kein Interview notwendig, sondern lediglich eine kleine Recherche von Seiten des Magazins.
Schöne Grüße,
******** „
– Zitat Ende –
Ich denke mal das fasst die aktuelle Situation rund um den QEG gut zusammen.
Wir sind noch weit entfernt von einer Overunity, auch wenn es diverse Lichtblicke gibt und ich leider nicht von allen Fortschritten berichten darf, welche trotz all der Rückschläge bemerkenswert sind und die Existenz der Raumenergie beweisen.
Ich entschuldige mich dennoch für die Falschmeldung über das Erreichen der Overunity. Leider ist es auch für uns „Eingeweihte“ rechte schwer, die Informationen zu überprüfen.
Carpe diem y carpe noctem!
Bis bald!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.